Herzlich Willkommen im Rumphorstviertel

Wir freuen uns über dein Interesse an den vielfältigen Veranstaltungen, Aktivitäten und Initiativen in unserem Viertel. Auf dieser Internetseite findest du Infos zum Viertel, praktische und kulturelle Angebote sowie Einladungen zur Mitwirkung. Das lebenswerte Rumphorstviertel liegt nordöstlich der Altstadt zwischen der Bahnlinie Richtung Osnabrück und der Aa.

Gleich, wo du wohnst, komm gerne spontan zu den Angeboten oder melde ich dich bei unserem Verein.

Schau mal näher rein…


Wir sind Ehrenamtliche und Nachbarn, die im Frühjahr 2021 einen Verein aus der ehemaligen Nachbarschaftsinitiative Rumphorstviertel gegründet haben. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die nachbarschaftlichen und sozialen Kontakte der Bewohner:innen im Viertel zu stärken, und zu fördern. Wir möchten uns für die Belange der Bewohner:innen und für Verschönerungen im Viertel einsetzen und Menschen unterstützen, die sich ehrenamtlich für den Verein betätigen wollen. Seit Entstehung des Vereins führen wir aus aktuellen Anlässen Aktionen durch und bieten mittlerweile bewährte verstetigte Aktivitäten an.


Musikspaziergang am 4. Juli 2026

Der Musikspaziergang 2026 lädt erneut dazu ein, die Vielfalt unseres Viertels zu entdecken – musikalisch, gemeinschaftlich und unter freiem Himmel. An verschiedenen Stationen im Rumphorstviertel präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus der Nachbarschaft ein breites Spektrum an Musikstilen: von Jazz über internationale Songs bis hin zu Eigenkompositionen.

🕐 Ablauf & Stationen

Start: 13.00 Uhr

1. Alfredo & Thomas

Keyboard & Saxophon – Jazzstandards 📍 Garten von Alfredo, Humperdinckstraße 🕒 ca. 13.00 Uhr

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Violet Festival in Rumphorst

HOPpalla – we’re doing a Festival! Das House of Pumps-Kollektiv (HOP) ist zurück – mit VIOLET #4 in XXL! Was sonst für einen Abend aufleuchtet, wird jetzt zum dreitägigen Raum für queere Kunst und Community. Zum ersten Mal öffnen sich die Türen gleich für ein ganzes Festivalwochenende: Come as queer as you are – und bleib so. Los geht’s am Freitag mit Performance, Ankommen, Wiedersehen, Kennenlernen – und Dance! Wir steigen mit einer Performance ins Festivalwochenende ein und wechseln danach ins Pumpenhaus-Foyer zum Get-together. Der Samstag dreht dann auf – mit Workshops und dem vierten VIOLET-Abend: Catwalk, Zauberei, Performance, DJs. Ehrlich wie immer: weiterlesen

Wohnzimmer der Gesellschaft

sind „analoge“ Orte der Begegnung, die unser Zusammenleben braucht und es auch schön macht. Sie stärken soziale Beziehungen in der Nachbarschaft; die demokratische Gemeinschaften braucht sie.
Nicht ausdrücklich in diesem Sinne aber mit ähnlicher Wirkung sind wir mit unserem Verein in Rumphorst und Umgebung unterwegs. Wir haben wohl kein eigenes Dach überm Kopf, aber gerade deshalb sind wir mit vielen Orten und Akteur:innen in Rumphorst in Kontakt gekommen. Wir sagen immer gerne:“wir vagabundieren im Viertel“. So kommen wir mit immer mehr Menschen im Viertel zusammen. Durchs Viertel zu gehen heißt auch immer, hier und dort einen kleinen Plausch zu halten mit den unterschiedlichsten Menschen in der Nachbarschaft.
Unser Sonntagscafè ist da unser „heterogenster“Ort. Auch wenn mal unterschiedliche Ansichten zum Zustand unserer Gesellschaft zutage treten, wir reden, tauschen uns aus und haben Ohren füreinander – neben allem Genuß und der Freude an der Gemeinschaft … und das ganz ohne Kommerz und für alle offen.
So haben wir auch „Ohren“ für das, wo wir besonders aufmerksam sein wollen.

Stolpersteine in Rumphorst

am 27. Januar hat sich die Befreiung der Menschen aus dem Konzentrationslager Ausschwitz von unsäglichen Gräueltaten gejährt. Auch in Münster ist dem an vielen Orten gedacht worden. Zum Gedenken und zur Erinnerung, daß diese Grausamkeiten in unserer Mitte stattgefunden haben, gibt es seit über 30 Jahren die Initiative „Stolpersteine“ von Gunter Demning.
Rumphorst ist ein junger Stadtteil und viele Wohnhäuser sind erst nach dem Krieg entstanden. An der Schleswiger Straße 25 allerdings wohnte die Familie Saul. Zu ihr gehörten die Eltern Hedwig und Friedrich mit ihren Töchtern Ruth und Ingeborg. 1942 ist die gesamte Familie deportiert worden. Die Familie wurde 1942 in Treawniki ermordet.
Stolpersteine vor ihrem Haus erinnern an sie und daß das Unsägliche in unserer Mitte passiert ist. Das darf nie vergessen werden. Wir haben am 19. Februar daran in unserem Viertel vor ihrem Haus an der Schleswigerstraße 25 gedacht und bei der Gelegenheit die Stolpersteine geputzt.